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Was bieten wir?

Wir bieten in unserem Jahresprogramm eine Vielzahl von Veranstaltungen im In- und Ausland an. Besuche bei Einrichtungen der Luftwaffe, sowie der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie vieles mehr! Jetzt Mitglied werden!

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Veranstaltungen

  • 15.5.18 - Hensold Optronics
  • 16.5.18 - Flugbereitschaft BMVg
  • 28.5.18 - Takt. Luftwaffengeschwader 71 „R“
  • 26.6.18 - Takt. Luftwaffengeschwader 51 „I“

 

Flughafen Reichenhall-Berchtesgaden 1933 – 1945 und was davon übrig ist !

Text und Fotos: Heinz Gerrits, Leiter Sektion München

Die Sektion München hatte 2017 das Glück, den Vortragenden Herrn Müller-Romminger aus Bad Reichenhall gewonnen zu haben mit seinem für alle Zuhörer überraschenden Ausführungen über Hitlers Regierungsflughafen Reichenhall-Berchtesgaden im heutigen Ainring bei Mitterfelden an der Salzach.


Müller-Romminger Vortrag Flugplatz Ainring

Als ehemaliger Polizeibeamter hat er wie kein anderer sich um die Geschichte dieses längst vergessenen Flughafens verdient gemacht mit einer sehenswerten Lehrsammlung im ehemaligen Flughafengebäude aus 1934 im sog. Heimatstil. Heute ist dort die Polizeiausbildungseinrichtung untergebracht.


Sektion München im Blauen Salon Fliegerhorst FFB

Diese von ihm zusammengestellte Sammlung mit vielen Schautafeln, Modellen und Originalartefakten haben rund 20 Sektions Angehörige bei einem Besuch Ende 2017 erleben können.


Besuchergruppe Sektion München Lehrsammlung Flugplatz Ainring

Dieser Besuch endete am frühen Nachmittag in Salzburg Kaserne Schwarzenberg in Wals in dem Salzburger Wehrgeschichtlichen Museum und Forschung , die durch drei sehr umfangreiche Ausstellungsräume die Geschichte der Wehrtechnik von der Römerzeit bis zur Neuzeit zeigt und sehr empfehlenswert ist. Im Außenbereich sind Panzerfahrzeuge des österreich. Bundesheer sowie Artillerie zu sehen (siehe Galerie unten).
Näheres dazu ist unter www.wehrgeschichte-salzburg.at einsehbar.


Modell Flugplatz Ainring

Im April 1933 begann im Auftrag Hitlers die Erkundung eines Flugfeldes für seinen zweiten Regierungssitz am Obersalzberg bei Berchtesgaden. Bei einem Flug über die Region legte sich Hitler selbst auf ein freies Feld im Gemeindebereich Ainring fest.

Am 15. September erfolgte die erste Versuchslandung mit der Ju 52 im Auftrag der Deutschen Lufthansa statt und ab Oktober wurde der Flugplatz unter der (Tarn-)Bezeichnung Sportflugplatz geführt.

Göring flog erstmals im August 1934 von diesem Flughafen nach Berlin und im Hangar stand zukünftig sein Flugzeug stets startbereit zur Verfügung.

Im Oktober 1934 wurde das im Heimatstil erbaute Flughafengebäude seiner Bestimmung übergeben. Zur Anlage gehörte ein Leuchtturm auf dem Eschlberg und eine Lautsprecheranlage, mit der Propagandasprüche über die Saalach nach Österreich geschickt wurden.

Wenige Tage vor Beginn des 2. Weltkriegs flog von hier Außenminister Ribbentrop von Ainring nach Moskau zur Unterzeichnung des „Nichtangriffspaktes“.

1940 zog die nach dem legendären Versuchsflieger Ernst Udet benannte DFS (Deutsche Forschungsstelle für Segelflug) kriegsbedingt von Braunschweig nach Ainring. Was dort zwischen 1940 -45 an unterschiedlichen Versuchen und Forschungen erfolgten, ist schier unglaublich.


Modell Flugplatz Ainring

Dies war auch der Grund, warum die durch die Alliierten aufgeklärte DFS-Forschungstelle nicht bombardiert worden ist.
Dort wurden getestet die antriebslose Me-280, den Höhenaufklärer DFS 228, den Prototyp der V-1 und diverse Raketenjäger. Ein Windkanal , Triebwerkteststände und physikalische Laboratorien in Baracken standen zur Verfügung.
Lastenabwürfe, Vereisungsforschungen, Hucke-pack-Verfahren (Mistel), Personenabwurfbehälter, Stratosphärenflüge, revolutionäre neue Verfahren für Autopiloten und Fernseh-Blindlandeverfahren wurden erprobt.


Schautafel DFS 230

Im Mittelpunkt stand der Luftfahrtpionier Eugen Sänger , der in Ainring das Lorin-Staustrahlrohr (Ramjet) weiterentwickelte. Die von Sänger entwickelte Raketentechnik findet sich heute z.B. im „Space Shuttle“ wieder. Die Fliegerin Hanna Reitsch testete einige der neuartigen Maschinen in Ainring.

Am 21. April 1945 landeten mit Ju 52 Maschinen die Reste der Reichsregierung in Ainring , um die „Alpenfestung“ zu verstärken. Zwei Fa 223 -Großhubschrauber , nun in der Hand der Amerikaner , nahmen ihren Flug über die Kanalküste in mehreren Etappen auf – das war damals Weltrekord im Hubschrauber - Langstreckenflug.

Bildergalerie Wehrgeschichtliches Museum und Forschung in Salzburg

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Übergabe Torte mit Wappen Freundeskreis an Führungspersonal
Traditionsausstellung
Viermächteausstellung nach 1945 in Österreich
Erinnerung an die Besatzungsmacht aus USA
ehemaliger hoher Militär des Bundesheer erläutert an der Karte die Alpenfestungsanlagen
Grenzeinsatz
T-34 Panzer im Bundesheereinsatz
Panzer unbekannter Art
amerikan. Panzer des Bundesheer

Daten & Fakten

Gründung: 19.09.1984
Stand 2016:  1.187 Mitglieder

Kontakt

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Wahn 504/10
Postfach 906110
51127 Köln

Telefon: +49 (0) 2203 - 64815
Telefax: +49 (0) 2203 - 800397
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